14. Dezember 2018 by Ballfee with 0 comments

Welche Wurfarten gibt es?


  • Schlagwurf

Diese Art des Wurfes wird auch als  Stemmwurf oder Kernwurf bezeichnet und stellt die Grundtechnik des Werfens im Handball dar. Auf den Schlagwurf basieren alle weiteren Wurftechnik 

Dabei steht das linke Bein (für Rechtshänder; bei den Linkshändern umgekehrt) in Schrittstellung leicht nach innen gedreht. Vor dem Körper befindet sich der Ball. Nun wird der Ball mit der Wurfhand nach hinten über den Kopf geführt. Der Wurfarm sollte gestreckt sein, der Ellbogen befindet sich auf Schulterhöhe. Die linke Schulter sollte leicht nach vorne zeigen und der Oberkörper ist in einer Bogenspannung.
Dann wird die Bogenspannung  aufgelöst, wodurch eine Beschleunigung des Oberkörpers nach vorne geschieht. Durch der Rotation des Oberkörpers gewinnt man zusätzlich Energie. Durch den Armzug und den Nachdruck von dem Handgelenk wird die Richtung des Balls bestimmt und er wird noch weiter beschleunigt. 
Mit dem rechten Fuß (für Rechtshänder) wird der Schwung abgefangen abgefangen. Der Blick muss in in Wurfrichtung bleiben.

Bei dieser Wurfform kann eine Ballgeschwindigkeiten bis 130 km/h erreicht werden. Mit weniger Kraft wird er auch häufig als Pass gespielt.


  • Der Sprungwurf

Nach dem typischen Dreischrittrhythmus kommt es meistens zum Absprung, bei welchem der Wurfarm nach hinten oben gelenkt wird. Durch das Anwinkeln und Hochziehen des rechten Knies 
(bei Rechtshändern) kann man den Schwung verstärken und zusätzlich eine Stabilisation erzielen. In der nächsten Phase wird die Zeitin der Luft beschrieben, welche identisch ist mit dem Ablauf des Schlagwurfes. Danach kommt es entweder zu der beidbeinigen Landung oder zu der Landung auf dem Bein, mit welchem der Absprung erfolgte. 


  • Der Laufwurf

Der Laufwurfe gleicht dem Schlagwurf sehr, nur hierbei erfolgt der Wurf  im Laufen. Das heißt, der Ball liegt in der Wurfhand und wenn das rechte Bein vorne steht wirft man. Der Laufwurf ist für den Torhüter ein Überraschungseffekt, da er normalerweise nicht mit einer  schnellen Durchführung rechnet.


  • Fallwurf

Dieser Wurf kann frontal aber auch aus der Drehung des Körpers heraus geschehen. Er wird häufig in unmittelbarer Nähe der Torraumlinie verwendet.
Dabei sind die Füße etwa schulterbreit und parallel nebeneinander. Die Knie sind leicht gebeugt und der Oberkörper ist etwas nach vorn geneigt. Der Ball ist hierbei in beiden Händen und befindet sich vor dem Körper. Bei dem Ausholen mit der Wurfarmschulter, wird das Knie minimal vorgebeugt und die Fallbewegung wird gestartet. Während dem Fall erfolgt eine Streckung beider Beine. Somit kann man einen kraftvollen Sprung nach vorne (oben) durchführen und sich von seinem Gegenspielern zu lösen. Die Wurfarmschulter wird schnell nach vorne geführt und der Ball wird dabei geworfen. Hierbei befindet sich der Handball in Kopfhöhe. Um dann den Körper abzufangen kann man entweder die Hände nutzen oder sich abrollen.


  • Wuzzler (Dreher)

Der Feldpieler springt in den Torraumkreis und dabei versetzt er den Ball s in Rotation, sodass er nach dem Aufsetzen auf dem Boden die  Flugrichtung
seitliche ändert und an dem Torhüter vorbei in das Tor springt.


  • Flieger (Kempa-Trick)

Der ballführende Feldspieler passt den Ball auf einen in den Torraum springenden Spieler.Dieser nimmt den Ball im Flug an und wirft. Diese Wurfart ist überwiegend bei Außenspielern beliebt.


  • Hüftwurf (Schlenzer)

Bei diesem Wurf wirft der Spieler aus der Hüfte. Auf Hüfthöhe verlässt der Ball  die Hand. Diese Wurfart wird auch Unterarmwurf bezeichnet.


  • Heber

Bei dieser Wurftechnik wirft der Spieler nicht auf dem höchsten Punkt des Sprunges. Er wartet bis er  im Sinken ist und legt den Ball  sanft über den Kopf des Torwarts.


 

Hier in diesem Video sehen sie eine der schönsten Trickwürfe

 

Top 3 Handbälle 2018

1. Platz

Molten H3X5001-M9Z

Handball WM 2019 H3X5001-M9Z
  • offi­zi­eller Spiel­ball der Hand­ball-WM 2019
  • beson­ders griffig – auch ohne Harz
  • auch mit weniger Luft sehr gutes Sprung­ver­halten



2. Platz

Molten H3X5001-BW-HBL

Molten H2X5000-BW-HBF 2
  • beson­­ders griffig – auch ohne Harz
  • auch mit weniger Luft sehr gutes Sprung­ver­­halten



3.Platz

H2X5000-BW-HBF

H2X5000-BW-HBF Molten
  • Top Wettspielball
  • offizieller Spielball der IHF
  • sehr weiches Synthetik-Leder
  • extrem gute Dämpfungs- und Sprungeigenschaften